Melanie Moebus ist eine aus Frankfurt am Main stammende Indie-Elektro-Pop-Künstlerin mit Lebensmittelpunkt in Österreich. Markante Melodien, tiefe, kratzige Bässe, sphärische Synths, überraschende Twists sowie ihre wandlungsfähige Stimme spiegeln den Zwiespalt wieder, in dem Melanie aufwuchs. Groß geworden ist sie in zwei Welten: dem Plattenbau, der ihr viel Autonomie, aber wenig Sicherheit gab, und im Akademikerhaushalt, in dem sie sich sicher und stabil fühlte, aber auch viel Erwartungsdruck empfand. Dieses Spannungsfeld trägt sie bis heute in sich und verarbeitet es in ihrer Musik.
Ihre Musik wird von Hörer:innen gerne als soundtrackartig und als Ohrwurm beschrieben. Verglichen wurde Melanie bereits mit Fever Ray und Björk. In ihrer Musik lässt sie sich jedoch von vielen verschiedenen Genres und Bands inspirieren – von der Post-Punk-Musik von Fontaines D.C. über die elektronische Musik von Moderat, die Filmmusik von Hans Zimmer bis hin zu isländischer Musik wie der von Mr Silla. Doch auch Einflüsse der 90er und 2000er Technoszene ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main hinterlassen Spuren in Melanies Songs.
In ihrer Debüt-EP whispers of dawn erzählt Melanie von inneren Kämpfen und dem Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach dem eigenen Selbst und Ausdruck sowie der Angst, abgelehnt zu werden oder falsch zu sein.